Pipelineüberwachung mit Lichtsensorik


Mit dem Projekt Fibersensing sorgt Gas Connect Austria für noch mehr Sicherheit im unterirdischen Leitungssystem. Durch das innovative System können nichtangemeldete Grabungsarbeiten Dritter entdeckt und überwacht werden. Die Methode funktioniert so, dass neben der Gasleitung bestehende Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) als Sensoren verwendet werden und laufend Messdaten an eine zentrale Überwachungseinheit senden. Gemessen wird die Reflexion der ausgesendeten Lichtimpulse. Verändern sich diese Messdaten, zum Beispiel durch Temperatur, Dehnung, Schall oder Vibration, wird mit einem komplexen Algorithmus berechnet, wodurch die Störung ausgelöst wurde.

Nach erfolgreichem Probebetrieb wurden für die West-Austria-Gasleitung Baumgarten bis Droß und Kirchberg bis Rappottenstein zwei für den Dauerbetrieb geeignete Seriengeräte installiert. Damit werden derzeit rund 120 km der WAG Pipeline auf unerlaubte Grabungstätigkeiten Dritter überwacht. Derzeit erfolgt die Feinabstimmung der Systeme, um ortsübliche Geräuschpegel wie Bahn- oder Straßenquerungen und landwirtschaftliche Tätigkeiten wie Pflügen von relevanten Grabungsgeräuschen zu unterscheiden und somit Fehlalarme zu vermeiden. „Die Ergebnisse sind überzeugend und wir haben die Standorte so gewählt, dass wir einen größtmöglichen Überwachungsbereich abdecken und für mögliche Erweiterungen offen sind“, so Projektleiter Franz Musil. Gas Connect ist mit dieser Technologie in Europa Vorreiter beim Thema Pipelinesicherheit.

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