Gas Connect Austria aktiv gegen Methanemissionen

Gas Connect Austria engagiert sich auf europäischer Ebene gemeinsam mit anderen Vertretern der Gaswirtschaft an Programmen, um Methanemissionen weiterhin zu senken (z.B. gemeinsam mit Marcogaz dem technischen Verband der europäischen Gasindustrie).

Methanemissionen hintanzuhalten war schon immer ein wichtiges Ziel der Gaswirtschaft, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch aus Umweltschutzgründen. Komplett verhindert werden können solche Emissionen aber aus technischen bzw. betrieblichen Gründen wie etwa bei Wartungsarbeiten nicht. Der Trend geht aber in die richtige Richtung, so ging zwischen 1990 und 2017 der Anteil der Methanemissionen an den gesamten Treibhausgasemissionen in der EU um 37% zurück. Methanemissionen die entlang der Wertschöpfungskette von Erdgas entstehen haben sich EU-weit zwischen 1990 und 2017 um 56% reduziert und das obwohl sich der Gasverbrauch um ein Viertel erhöht hat und auch die Länge der Gasnetze deutlich gestiegen ist. Dieser Trend setzt sich international und national fort. Gas Connect Austria arbeitet stetig daran Methanemissionen weiter zu reduzieren und hat sich bis 2025 eine weitere Reduktion von 10% zum Ziel gesetzt.

Sicherheit und Kontrolle beim Betrieb der Anlagen
Gas Connect legt höchsten Wert auf den sicheren Betrieb seiner Leitungen und Anlagen. Der Schutz von MitarbeiterInnen, AnrainerInnen und Umwelt hat höchste Priorität. Das Unternehmen stellt mit einer Reihe von Maßnahmen sicher, dass es zu keinem unerwünschten Austreten von Gas kommt. Alle Anlagen sind auf dem letzten Stand der Technik und werden lückenlos überwacht und kontrolliert. Verbrennungsprozesse wie sie beispielsweise in den wenigen Gas-Verdichtereinheiten an der Erdgasdrehscheibe Baumgarten stattfinden, unterliegen strengen Kontrollen und genauesten Abgasmessungen. Abweichungen würden sofort auffallen und umgehend behoben werden.

Zukunftsweisende Projekte und Wartungsprozesse
Gas Connect Austria arbeitet auch kontinuierlich an der Verbesserung von Prozessen sowohl zur Erhöhung der Sicherheit als auch zur Reduktion von Emissionen. Mittlerweile wurden acht Verdichtereinheiten von Gas auf umweltfreundliche Elektroverdichter umgestellt. Die verbleibenden Gasverdichter verfügen über emissionsfreie E-Motore als Starteinrichtung. Alle in Betrieb befindlichen Gasantriebe von Armaturen und Ventilen wurden flächendeckend durch Druckluft- oder Elektroantriebe ersetzt und somit der Methanausstoß in diesem Bereich auf null reduziert. Bei Wartungs- und Einbindearbeiten setzt Gas Connect Austria verstärkt auf Recompression und Smart-Plug Techniken, um das Austreten von Gas in die Atmosphäre auch dort möglichst gering zu halten.

Am Standort Auersthal gibt es dazu darüber hinaus ein Pilotprojekt, das sich ebenfalls mit der Reduktion von Emissionen bei Wartungsarbeiten befasst.

Frequently Asked Questions on Methane Emissions (PDF)

Am 28.9.2020 veröffentlichte Greenpeace im Zuge einer Presseaussendung Bilder, die mit einer speziellen Kamera angefertigt wurden und leitete daraus auch für die Gasstation Baumgarten sog. „Leackages“ ab, bei welchen Erdgas angeblich unkontrolliert austrete. Sowohl Methode als auch Interpretation wurden sowohl vom Fachverband als auch von OMV jeweils in Aussendungen zurückgewiesen. Bei der OMV Hauptversammlung am 29.9. konnten entsprechende Vorwürfe mit schlüssigen und fachlich fundierten Argumenten – und unter Hinweis auf das Einhalten von entsprechenden Gesetzen und Vorschriften sowie die damit verbundenen Kontrollen durch die zuständigen Behörden - entkräftet werden.

Aussendung Fachverband ÖVGW

Aussendung OMV

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