GCA-Mitarbeiter isolieren sich in einem Camp und sichern so internationalen und nationalen Gastransport und damit die Versorgung

 

Am 1. April zog das erste Dispatcher-Team der Gas Connect Austria in einen Isolationsbereich, welcher in einem Bürogebäude in der Gasstation Baumgarten eingerichtet wurde. Die Vorsorge-Maßnahme, von der Außenwelt isolierte Schlaf- und Arbeitsplätze (ein sogenanntes Base Camp) zu installieren, wurde Mitte März getroffen. Alle MitarbeiterInnen im Schichtdienst der besonders sensiblen Gas-Fluss-Steuerung (Abteilung Physical Dispatching) erklärten sich freiwillig dazu bereit, die besondere Herausforderung des isolierten Arbeitens anzunehmen.

In nur zwei Wochen wurden alle technischen und logistischen Voraussetzungen geschaffen, um für die Mitarbeiter in einem ehemaligen Bürogebäude improvisierte Schlaf-, Arbeits-, und Freizeitbereiche einzurichten. 

Gearbeitet wird in Schichten und kleinen Teams, die sich erst nach zwei Wochen ablösen. Die freiwillige Isolation soll eine Erkrankung der Mitarbeiter verhindern, um die Steuerung des Gastransports auch in Zeiten eines hohen Ansteckungsrisikos zu sichern. Vor dem Einzug ins Base Camp wurden medizinische und psychologische Untersuchungen vorgenommen; eine Ärztin und eine Arbeitspsychologin begleiten die Teams. Der erste Wechsel erfolgt am 15. April.

Die Gas Connect Austria als Gas-Fernleitungsnetzbetreiber betreibt gemeinsam mit der TAG GmbH (Trans Austria Gasleitung) Österreichs größten Import- und Hauptverteilknoten für Gas in Baumgarten, welcher gleichzeitig ein wichtiger Verteilknoten für Europa ist. Aus diesen Gründen hat Gas Connect Austria eine besondere, hohe Verantwortung in der österreichischen, zentral- und osteuropäischen Energieversorgung, vor allem in schwierigen Zeiten, wie der aktuellen Corona-Krise.

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